24.01.2009: Güstrower HV – HSV Grimmen 21:20

Kampf um Platz zwei in der Handballoberliga der Männer wieder offen

Der Stachel saß tief bei den Güstrower Handballern, kam man doch am letzten Wochenende mit leeren Händen aus Altentreptow wieder. Eine vermeidbare Niederlage die drei Punkte Rückstand zum zweiten der Tabelle bedeuteten. Und dieser zweite die Mannschaft aus Grimmen sollte der nächste Gegner für unsere Mannschaft sein. Die Ausgangslage war klar, wird dieses Spiel verloren würde der Platz zwei in weite Ferne rücken. Zusätzliche Motivation für die Güstrower war, dass man in Grimmen nach gutem Spiel etwas unglücklich verloren hatte. Also warum nicht zu Hause den Spieß umdrehen und eine Überraschung schaffen, endlich mal wieder einen Heimsieg in einem Topspiel und gegen Grimmen.

Und die erste Überraschung war die Startaufstellung der Güstrower ein gelungener Schachzug des Trainerduos Arnold, Böckmann wie sich am Ende rausstellen sollte. So zog Hans Schuldt auf der Mittelposition die Fäden und brachte seine Mitspieler nicht nur geschickt in Wurfposition, sondern war auch selbst Torgefährlich und konnte mit zwei Toren dies auch unterstreichen. Aber noch zwei andere Spieler sollten heute dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Einer davon, Andreas Nowatzki, markierte das 1:0 für Güstrow und sollte im weiteren Spielverlauf noch elfmal treffen. Grimmen glich postwendet aus und ging sogar mit 2:1 in Führung, es sollte die einzige in diesem Spiel bleiben.

Man muss dazu sagen das hier bereits sieben Minuten gespielt waren und beide Mannschaft in der Abwehr sehr gut arbeiteten und im Angriff noch nicht auf Touren waren. Güstrow konnte jetzt das Spiel an sich reißen Schuldt, Nowatzki, und Hein traffen vorne und so war Güstrow mit 4:2 und später 6:3 vorne. Die Angriffe der Mannschaft aus Grimmen wurden jetzt heftiger und eine Auszeit sollte die Wende bringen. Aber diese Rechnung ging nicht auf, denn im Tor der Güstrower stand Andreas Köster und der hatte einen sehr guten Tag erwischt und trieb die Gäste fast zur Verzweiflung. Güstrow blieb vorne und hielt Grimmen mit zwei oder drei Toren auf Distanz, so dass beide Mannschaften beim Stande von 11:9 in die Pause gingen.

In der zweiten Hälfte sahen die Fans dann eine verbissen geführte Partie in der Grimmen zwei mal den Anschluss herstellen konnte und bei den Ständen 14:14 und 17:17 sogar ausgleichen konnte. Aber Güstrow kämpfte immer wieder Köster der seine Mannschaft im Spiel hielt und vorne trafen jetzt Sadewasser und Förster. Güstrow legte vor und Grimmen glich aus. Dann waren es wieder zwei Tore Führung für Güstrow und noch drei Minuten zu spielen. Das Spiel wurde ruppiger, Güstrow in Unterzahl und Grimmen gleicht wieder aus zum 20:20. Güstrow hat noch Zeit für einen letzten Angriff, Maik Sadewasser wird in Position gebracht und soll es richten.

Die dann folgende Attacke gegen ihn bewerten die Schiedsrichter mit einer Roten Karte gegen Grimmen und weil noch diskutiert wird gibt es auch noch eine Zeitstrafe gegen Grimmen und es sind noch fünf Sekunden zu spielen. Der Pass geht auf außen und Thomas Arnold wird klar gefoult. Sofort ertönt der Strafwurfpfiff. Großes raunen bei den Fans wer soll jetzt die Verantwortung übernehmen. Andreas Nowatzki tritt an den Punkt und trifft 21:20 gewinnt Güstrow jederzeit verdient gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft aus Grimmen. Danach gab es nur noch Jubel und ein riesen Knäuel und irgendwo da unter der Torschütze zum Sieg.

GHV: A. Pötzsch, A. Köster, C. Lindenau, A. Nowatzki, G. Hein, M. Sadewasser, S. Förster, T. Arnold, S. Nucklies, M. Jahn, C. Schmidt, H. Schuldt, T. Kahl, I. Rinas

 
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